FrühlingsWinD – der Ort des Geschehens liegt im Südwesten von Deutschland, unweit der Mündung des Neckars in den Rhein. Es ist die ehemalige kurpfälzische Residenzstadt und bekannt für ihre malerische Altstadt, gebaut um eine  berüchtigte Schlossruine. In der heutigen Zeit bekannt für ihre renommierte und älteste Universität in Deutschland. Viele Wissenschaftler*innen und junge Menschen werden von ihr angezogen; einige, wenige – man sagt ihnen nach sie seien Träumer, Visionäre, Verrückte, Engagierte, Aktive oder Weltoffene – hörten den Aufruf aus Bonn: „KOMMT und vernetzt euch!“ –> Und sie kamen! Ca. 50 von ihnen aus allen Winkeln Deutschlands – aus dem tiefsten Harz, der nordöstlichsten Großstadt – trafen am Wochende des 17. bis 19 April im CVJM Waldheim Selbstversorger Haus in Heidelberg ein.

Sie befanden sich noch am Anfang ihrer Reise. Vor ihnen stand eine riesige, mächtige, kaum überschaubare aber dennoch strukturierte Tagesordnung! Sie wurde aber dennoch von roten Fäden zusammengehalten, sodass alle frohen Mutes in die folgenden zwei Tage starteten.

Bei der Ankunft wurden alle Teilnehmenden herzlichst von den bereits anwesenden RegionalkoordinatorInnen, dem Küchenteam und schon früher Angereisten empfangen. Ersteinmal in fünf verschiedene offizelle Listen eintragen – es soll ja auch alles schön dokumentiert werden – und schon konnte der gemütliche Teil des Abends starten und das Wochenende eingeläutet werden. Der Freitagabend begann sehr traditionell mit verschiedenen Namens- und Kennenlernspielen,  40 Teilnehmer und 50 neue Gesichter! Für mache eine Herausforderung. Eine kleine Hilfe bot das Spiel, bei dem wir versuchten, Lügen der anderen Teilnehmer*innen über sich selbst zu erraten. „Ich hatte früher mal glatte Haare“ – „unmöglich, Lüge!“ Oder: „Ich habe einen älteren Bruder!“ -„Aber sicher hast du den ;)!“ Die Auflösung war spannend und brachte neue wissenswerte Einblicke in das Leben der WinDler*innen. Den Freitagabend ließen alle dann gemeinsam am Lagerfeuer ausklingen.

Samstag- unser Arbeitstag: voll mit Arbeit, Wissenstransfer,  mit Spiel und Spaß! Der Tag begann früh um ihn auch wirklich ausnutzen zu können. Bereits um 9 Uhr starteten zwei verschiedene Workshops, einmal zum Thema „Postwachstum-Mentale Infrastrukturen“ und „Rassimus (Re) Produktion im Umgang mit Geflüchteten“. Bis zum Mittagessen bekamen die Teilnehmer von externen Experten die Grundlagen der Thematiken vermittelt.
Damit möglichst viele Themen von Teilnehmer*innen an diesem Wochenende Platz finden, wurde der Nachmittag als Creative Space aufgebaut. Über zehn Themen, die eine oder mehrere WinDler*innen aktuell beschäftigten, fanden so ihre Beachtung und wurden im Zeitplan untergeP1020045bracht. Unteranderem fanden sich Themen wie: Chancen und Risiken der Entwicklungszusammenarbeit, neue Zielgruppen, Unternehmensversteuerung, Partizipation im WinD Programm, WinD auf Nachbereitungsseminaren und noch viele mehr (Protokolle zu den Themen sind in der Community zu finden, für alle die sich gerade Fragen was genau wir passiert ist).  Es war aber nicht alles auf harte geistige Arbeit ausgelegt. Für diejenigen, die sich keinem Thema zuordnen konnten, hat iSimon eine Einführung in Ulitimate Frisbee angeboten. So wurde der Samstag Nachmittag bei doch schönem Sonnenschein aber leicht kühlen Temperaturen meist draußen, hart arbeitend oder im Austausch bei einer Runde Frisbee verbracht.

Der Tradtion nach fand auch in Heidelberg eine Stadtrallye am Samstagabend bei untergehender Sonne statt. Dank der WinD Gruppe Mannheim Heidelberg, konnten sich die Teilnehmer*innen bei inspirierenden Aufgaben einen Überblick über die wunderschöne Stadt Heidelberg verschaffen um sich ein wenig heimelicher zu fühlen. Highlight der Stadtrallye war sicher der Song Contest zu „Heidelberg mein Sonnenschein“, im Rahmen dessen die Gruppen das in Heidelberger Kreisen berühmt berüchtigte Lied performten, umdichteten und in kürzester Zeit eine ultimative Show boten.FrühlingsWinD Gruppen Bild

Sonntag, der letzte gemeinsame Tag. Morgens noch einmal aufarbeiten, was am Samstag keinen Raum mehr gefunden hat; wenig Zeit, viel zu tun! Ein letztes Mal wurde in der Großgruppe nach Themen gesucht, die den Teilnehmer*innen noch am Herzen liegen, um diese in die verbleibenden Creative Space Slots einzuarbeiten. Es gibt noch so vieles, was beredet werden kann, worüber man sich austauschen will und dann scheint auch noch die Morgensonne so verlockend auf die Arbeitsplätze am Waldheim. Trotzdem wird produktiv gearbeitet und diskutiert, sodass die Ergebnisse im Plenum vorgestellt und dokumentiert werden können.

Und da war er auch schon vorbei; der inhaltliche Teil des Wochenenendes neigt sich dem Ende. Aber dann „klar … ein Selbstversoger Haus- wir müssen ja  noch aufräumen und sauber machen!“ Nach dem fachmännischen Aufstellen des ersten Putzplanes der WinD Geschichte gibt es aber erstmal eine Stärkung durch ein leckeres Mittagessen in der dezent wärmenden Sonne. Das letzte Mal ein unglaublich gutes Essen genießen und sich dabei mit seinem*r Regionalkoordinator*in unterhalten. Erfahren, wer die denn genau sind und was sie eigentlich bei und mit uns machen können.
Doch nach dem Vergnügen ruft die Pflicht: Sachen aus den Zimmern werfen, fegen und wischen. Die ersten müssen schon wieder los zum Bahnhof, damit sie überhaupt noch bis nach Hause kommen. Aber eine Tradition fehlt noch: Das obligatorische Gruppenfoto! Ein Ruf und alle platzierten sich rasend schnell, als wären die Plätze zugewiesen worden. Und Lächeln, bitte!

Beim gemeinsamen ADas Küchenteambschied wird sich fleißig bei allen lauten und leisen Helfer*innen des Wochenendes bedankt! Allen voran bei den Regionalkoordinator*innen und dem sagenhaften Küchenteam. Die Aufgabe für das leibliches Wohl zu sorgen, wurde nämlich an ein Küchenteam bestehend aus sechs WinDler*innen vergeben. Ohne Ausnahme versorgten sie die Teilnehmenden mit veganen Malzeiten, die unumstritten zu den besten je dagewesenen Mahlzeiten bei WinD-Treffen gehörten. Wer das nicht glauben will, kann es auf den Bildern sehen, denn so lecker, wie es aussieht, hat es auch geschmeckt.

Eins ist sicher: Es war mal wieder ein Wochende voller Spaß, Freude und voneinander lernen! Gerne Wieder! Bis zum HerbstWinD in Alter Frische…

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