Als wir am 13. Mai abends am Plastik-Gartentisch der Schlüchterner Pizzeria sitzen, froh darüber alle beisammen zu sein, wissen wir nicht, was uns die folgenden Tage erwarten wird. Wir haben Vorfreude und Angst, Bock und Panik im Gepäck, über ein Jahr Vorbereitung auf dem Buckel und doch fühlen wir uns, als müssten wir am nächsten Tag ins eisige Wasser springen. 4 Tage Open Space, keine Absicherung und alles was passieren wird, kommt von den Teilnehmenden. Was haben wir uns dabei nur gedacht?

Bei viel Gelächter, gemeinsamen Spaß und Witz verspeisen wir unsere Pizzen und verbringen den Abend mit Metaplanpapier, Playlists und Pappkartons. Was nicht noch alles gebastelt, geklebt und besprochen werden muss. Und im Hinterkopf immer diese eine Frage: „Was machen wir eigentlich, wenn uns niemand witzig findet?“

Donnerstag, der Tag der Tage. Wir können endlich das erste Mal den Spiegelsaal betreten, unseren Teamraum einrichten und Zelte aufbauen. Eine letzte Teamumarmung auf der Wiese und schon tanzen sie an – unsere Teilnehmenden. Sie laufen uns vollbepackt mit Rucksäcken, Isomatten, Instrumenten und Erwartungen entgegen.
Was die nächsten 4 Tage und Nächte passiert ist, hätten wir uns weder in der Pizzeria noch in unseren Träumen ausmalen können. Ein Wochenende, das so sehr auf der Partizipation der Teilnehmenden beruht, kann so richtig nach hinten losgehen. Aber wir hatten Glück und die motiviertesten Teilnehmenden, die wir uns vorstellen konnten. Egal wann wir in welche Ecken des Kuckucksnests horchten, überall wurden tiefsinnige Gespräche geführt, eigene Rollen reflektiert und Wissen ausgetauscht. Nicht nur das „Make a Friend“-Zelt wurde zum Ort für Begegnungen: Zimmer, Sofaraum, Apfelwiese und nicht zuletzt die Videodusche luden zum Kennenlernen, Verweilen, Diskutieren und Informieren ein.

Wir als Orgateam wuselten dazwischen her, starteten Musik, klebten Zettel, drehten Videos und genossen die Energie des Wochenendes. Und genau dafür möchten wir uns noch einmal herzlich bedanken. Wir konnten das WTF in vollen Zügen genießen und selber am Experiment Freiheit teilnehmen.
Wir sind begeistert von der Motivation und Energie, die uns dieses Wochenende gegeben hat, freuen uns auf alles, was daraus entstanden ist und wünschen allen Lesenden besonders viele Wünsche, Träume, Freunde.

Bis zum #wtf16

Mastrid, Laubi und Joke

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